Natürlich schreibe ich am liebsten Reportagen. Ich begleite Förster unter Bäumen, recherchiere das Märchen vom Wolf, besuche Heiler im Amazonas und erzähle aus der Europäischen Krise von einem griechischen Brauer und spanischen Bauern.
Hier finden Sie eine Auswahl meiner Texte:
  • Wenn der Hambacher Wald spricht

    200 Hektar Bäume bilden das Rückgrat des Ökosystems im Hambacher Wald, in dem Bechsteinfledermäuse, Springfrösche und 120 Vogelarten leben. Ein Besuch im Biotop

    HAMBACHER FORST taz
    Ahorne, manche kniehoch, andere schon auf 3 Meter Höhe gewachsen, säumen einen Pfad in den Hambacher Wald. Die Stangen der Haselsträucher staksen büschelweise, Brombeeren ranken aus dem mit Efeu bedeckten Boden. ... weiter lesen

  • Auge in Auge mit der Roten Waldameise

    Ameisen sind perfekt an jede ökologische Nische angepasst, kommunizieren mit ausgeklügelten Duftstoffen und haben so komplexe Lebensweisen entwickelt, dass sie BiologInnen ihr ganzes Leben faszinieren. Ein Besuch bei Ameisenforscher Bernhard Seifert in Görlitz

    Wer einmal in ein Ameisennest hineinschaut, sieht die Wildnis im Mikrokosmos. Chaotisch scheinen die Ameisen hin- und herzulaufen, die eine schleppt einen Kiesel ... weiter lesen

  • Wildschweine sind zum Schießen

    Unter Landwirten geht die Furcht vor der Afrikanischen Schweinepest um. Abschießen, so lautet die Forderung. Das ist leichter gesagt als getan.

    TIEF IM WALD taz | Brombeerranken schlingen sich um die Beine, Schritt für Schritt bricht Frank Potröck durch das Gestrüpp, reißt die Dornen an Hosenbeinen und Jackenärmeln mit. „Hehehehehe“, ruft er, damit ... weiter lesen

  • Dämonin der Wahrheit

    Vera Lentz wurde in Lima geboren und an der Odenwaldschule in Deutschland ausgebildet. Heute ist sie die bekannteste Fotografin des peruanischen Bürgerkriegs.

    LIMA taz | Erdige, kräftige Hände, die Linke liegt auf der Rechten, ganz vorne in der offenen Handfläche ruht das Passfoto eines Mannes im Profil. Die Szene, aufgenommen im peruanischen Bürgerkrieg ... weiter lesen

  • Wer wirft die Grünspechtkacke?

    Vor dem Sesshaftwerden waren die Menschen darauf angewiesen, die Zeichen der Tiere zu erkennen. Ein Besuch bei Fährtenlesern

    LAUSITZ taz | Schwarzer Schlamm quatscht über die Gummistiefel, saugt die Füße in den Grund. Astrid und Immo stapfen am Rand des Rinnsals entlang, das quer durch den abgelassenen Karpfenteich von Mücka in der Oberlausitz ... weiter lesen

  • Das Märchen vom Wolf

    In Niedersachsen behauptet ein Jäger, er sei in der Osternacht am Fuße seines Hochsitzes von einem Wolf angegriffen worden. Wenn das stimmt, wäre er der erste erwachsene Mann seit Jahrhunderten, dem das passiert. Stimmt es nicht, käme die Geschichte einem Rufmord gleich

    Über Wölfe redet er nicht mehr, sagt Gerd Metzner* und stoppt den roten Rasenmäher, ... weiter lesen

  • Pech für Molch und Katze

    Ein geplantes Pumpspeicherwerk im Kreis Lippe sorgt für Ärger. Ist sauberer Strom wichtiger als intakter Wald und wilde Tiere?

    LÜGDE/ DETMOLD taz | Auf dem Luftbild von Frau Dr. Röder erscheint das Pumpspeicherwerk als Halbkreis mit Delle. Daumengroß, mit Leuchtstift hervorgehoben in einem weiten Feld von Grün, fast unscheinbar auf der tischdeckengroßen Karte, ... weiter lesen

  • Der Waldstratege

    Förster Thomas Wenger jagt, um zu essen und den Wald zu retten. Zuviele Rehe verhindern den Wuchs von artenreichem Mischwald.

    JETZENDORF taz | Thomas Wenger sinkt der Kopf auf die Brust, die Luft steht nach einem heißen Julitag im Holzverschlag des Hochsitzes. Rechts neben seinem Knie lehnt ein Gewehr, geladen, das Teleskop nach unten. ... weiter lesen

  • Da waren es nur noch fünf

    Die internationalen Naturschutzorganisationen haben das nördliche Breitmaulnashorn schon abgeschrieben. Fünf Tiere der Art leben jedoch noch, einige Gene lagern in den Kühlkammern des Instituts für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin.

    Was vom nördlichen Breitmaulnashorn übrigbleibt, sind seine Gene. Dreizehn Zelllinien von Ceratotherium simum cottoni haben Thomas Hildebrandt und seine Kollegen in den Kühlbehältern des Instituts für ... weiter lesen

  • Die Liane des Todes

    In Lima haben die jungen Männer Kokain geschnupft und pasta básica geraucht. In der Entziehungsklinik Takiwasi im peruanischen Amazonas heilen sie ihre Sucht mit den Pflanzen der Schamanen. Der französische Arzt Jacques Mabit zeigt ihnen einen Weg aus der Sucht und nutzt dafür den psychoaktiven Ayahuasca-Trank, die Liane des Todes, wie die Indígena Ayahuasca nennen

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