Wissenschaftler erhalten in der Mondfinsternis Daten über das Ozonloch und die Erdatmosphäre. Wir nutzen die Mondfinsternis, um unsere Naturverbindung zu stärken, Teil 2

Mondfinsternis, Naturverbindung, Blutmond

Mit beiden Beinen am Boden und klar positioniert, betrachtest du die Mondfinsternis. Der Vollmond leuchtet in der Freitagnacht nicht silbrig-weiß, sondern steht rot oder kupferfarben am Nachthimmel.

Wie rot der Blutmond leuchtet, hängt von der Verschmutzung der Atmosphäre ab

Wir sehen den sogenannten Blutmond, weil die Strahlen der Sonne weit ins All hinein laufen und die kleine Erde umstrahlen. Durch Krümmung des Lichts, entschwinden Grün und Blau im Weltall und nur die roten Lichtwellen erreichen den Mond und lassen ihn Rot erscheinen. Wie intensiv das Rot scheint, hängt von der Verschmutzung der Erdatmosphäre ab. Wissenschaftler warten deshalb gespannt, was die Mondfinsternis ihnen über die Atmosphäre und auch über das Ozonloch zeigt.

Ab ein Uhr nachts steht der Mond wieder silbrig und voll am Himmel.

Die Aufmerksamkeit für die Mondphasen stärkt die Naturverbindung

Langsam nimmt der Mond ab. Du kannst nun vier Wochen lang deine Verbindung zur Natur stärken, indem du den Mond jeden Tag bewusst wahrnimmst. Achte jedes Mal, wenn du nachts in den Himmel schaust darauf, wie der Mond aussieht. Siehst du ihn noch durch die Wolken scheinen? Ist er mehr als halbvoll? Entdeckst  du die dünne Sichel am Himmel? Fällt dir etwas auf, wie sich Tiere in deiner natürlichen Umgebung bei Neumond verhalten?

Du brauchst nicht einmal in der Natur zu leben, um diese Aufmerksamkeit für den Mond und die Natur zu entwickeln. Du weißt jedoch überall auch mittags um Eins, wann der nächste Vollmond sein wird. Und in welcher Richtung des Himmels er erscheint.

 

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